Geschreibsel

...Erzählungen aller Art

Hier kommen in Zukunft meine Geschichten und Geschichtchen hin, von kurzem Kram bis hin zu langweiligen Romanen.

Schwarzmond

...ist der Arbeitstitel von etwas Romanösem, das derzeit entsteht. Die Prämisse lässt sich ganz simpel an: Eine Fantasy-Welt mit Gut und Böse und Prophezeihungen und allem Drum und Dran ist untergegangen. Neunundneunzig Prozent der Menschheit dieser Welt sind schlicht tot, von jetzt auf gleich.

 

Unter den wenigen Überlebenden ist unter anderem ein Angehöriger der 'Bösen', der sich nach dem Weltuntergang zum Selbstschutz als Guter ausgibt, aber natürlich liegt ihm die Rolle besser als gedacht und so findet sich der arme Yako bald in der Rolle eines unfreiwilligen Anführers (und auch ein bisschen eines Aufrührers) unter den Überlebenden wieder. Es geht auf die Suche nach dem Grund für den Weltuntergang, nach der Herkunft eines plötzlich erscheinenden Prinzen des Bösen, den es eigentlich nicht geben sollte, und warum wirkt eigentlich jede Nacht der Mond ein bisschen größer als vorher?

 

Das Ganze begann als kleines Denkspiel: Wie würde The Stand von Steven King (das einzige Buch von ihm, das ich in regelmäßigen Abständen immer wieder lese) in einer Fantasy-Welt ablaufen. Dann kam eine Menge Weltenbastelei dazu und Eine Story für zwei Bände und mittlerweile existiert schon ein gutes Stück Text und wächst immer weiter.

 

Leseproben findet ihr links in der Navigation unter Schwarzmond.

In eine helle Flamme

...heißt die Geschichte von Umasarri Acht Speere, einem Thronerben der Anirue, die sich dadurch auszeichnen, dass praktisch nie der designierte Kronerbe auch auf den Thron kommt. Umasarri verliert wie so viele vor ihm sein Erbe und seine Position aber anders als die meisten überlebt er und kann in einem anderen Land und nahezu blind Hilfe finden, die er vorher weder erwartet noch erwünscht hätte.

 

Im Grunde geht es in dem Roman weniger um die fiktive Historie der Anirue sondern eher um eine Studie ihres Adels, der traditionell alle menschlichen Schwächen und Empfindungen von sich weißt. Wie ein so aufgezogener junger Mann mit seiner eigenen Behinderung und Hilflosigkeit umgeht sowie der Konflikt eines Kir-Priesters, der sich obwohl er nur Frieden will in einen Krieg einbringen muss, ist der eigentliche Fokus. Trotzdem enthält das Romänchen auch die erste Action, mit der ich halbwegs selbst zufrieden bin, und insgesamt liest es sich angeblich ganz gut, auch wenn ich den Stil inzwischen ein wenig zu umschweifig und sentimental finde.

 

Und ja, es ist garantiert ein ekliges Frauengeschreibsel voll unnötiger Introspektiven und tragischen Figuren. Beste dazu erhaltene Kritik: "Ich war überrascht - das las sich tatsächlich wie ein Roman." Außerdem habe ich damit schon eine Bretzel verdient, was es fast so etwas wie kommerziell macht.