Lemna: Von außen betrachtet

Dies hier ist der Part, in dem ich Lemna relativ nüchtern und vor allem aus der Sicht eines Außenstehenden betrachte - eines hiesigen Menschen. Dabei fällt dank Google eines schnell auf: Lemna ist der botanische Name für die Wasserlinse.

 

Das fand ich leider erst heraus, nachdem ich mich schon sehr an den Namen gewöhnt hatte, weswegen er jetzt dennoch bleibt und ich fortan alles gegoogelt habe, um Ähnliches zu vermeiden. Im Gegenzug habe ich die Wasserlinse zum Lieblingssalat in amaThera gemacht - Letzteres ist ein Staat des Weltenprojektes, mit dem ich mich sehr eingehend beschäftigt habe.

 

Lemna ist allerdings nicht der Name für die Welt an sich, da diese in jedem Landstrich von den Bewohnern anders genannt wird. Stattdessen ist es ein amaTheranisches (s.o.) Wort, das in der dazu gehörenden Weltanschauung den Teil des Menschen bezeichnet, der träumt, emotional ist und Charisma ausstrahlt.


Ursprünglich war das nur der für das Rollenspiel in dem Setting gedachte Name, da der Fokus auch auf amaThera und allerlei Geträumsel lag, hat sich dann aber für die Gesamtheit allen Unsinns, der damit zu tun hatte, durchgesetzt.

Das Konzept von Lemna ist zunächst recht einfach:In Sachen Welt und Evolution sind ein paar Dinge leicht anders verlaufen als bei uns daheim. Es gibt Menschen, aber die sind minimal anders als wir, es gibt einen Planeten und auch nahezu alle Gattungen, die wir an Tieren, Pflanzen und Pilzen von der Erde kennen, aber die einzelnen Spezies unterscheiden sich.

 

So traben kleine Pferde mit dreigespaltenen Hufen durch lichte Wälder, marschieren Rennsepien über den seichten Meeresgrund und Rinder stellen ein Hauptverkehrsmittel auf dem selwe'schen Kontinent. Die Menschen sehen anders aus, haben gänzlich andere Kulturen hervorgebracht und ihre Nahrungsmittel werden nicht im REWE zu finden sein.

 

Ansonsten ist aber vieles gleich. Die Leute haben ihre eigenen Alltäglichkeiten, Sorgen und Freuden, und ich schaue ihnen gerne zu, wie sie dieselben Probleme, die sich auch den hiesigen Menschen stellen, teilweise auf ganz andere Art und Weise bewältigen. Da ich dabei sieben Kontinente zum Austoben habe, wird es auch nie langweilig, denn immer gibt es noch Dutzende Ecken, wo man Neues entdecken kann.

 

Und wer jetzt noch nicht abgeschreckt ist, kann es selbst mal antesten...