Fauna

Die Tierwelt der Sphäre ist der unseren sehr ähnlich und zugleich befremdlich. Im Grunde gibt es die Gattungen, die auf der Erde bestehen oder bestanden haben, jedoch findet man innerhalb dieser Gattungen Lebewesen, die andere biologische Nischen besetzt und sich anders angepasst haben.

 

Ebenso haben die Gattungen an sich oftmals an Wichtigkeit und Arten gewonnen oder verloren, manche, die auf der Erde weniger Bedeutung haben und teilweise nur durch eine Art vertreten sind, stellen auf Lemna Unmengen an Individuen in zahlreichen Arten.

 

Das Ganze ist im Grunde eine große Spielerei, Vertrautes zu nehmen und zu verfremden. Dennoch gibt es keine bunten Chimärenwesen oder Drachen, sondern nur gute alte Schulbiologie, die einen etwas anderen Weg eingeschlagen hat als bei uns zu Hause.

 

So gibt es zum Beispiel auf der Erde bislang nur eine bekannte Spezies 'Rennsepie' wie ich sie getauft habe, also eine Sepia, die ihre Seitenflossen und zwei Tentakel in Beine umgewandelt hat und eher über den Meeresboden marschiert, als zu schwimmen. Ihre sture Art vor sich hinzustapfen, die knallbunten Farben und der faszinierende Ausdruck der kleinen glubschäugigen Gesichter hatten es mir angetan. Seither marschieren ganze Heere unterschiedlichster Rennsepien durch flache Meeresregionen und schleudern Fangarme nach ihrem Mittagessen.

 

Eine andere Variante des Verdrehens beinhaltet, einer Gattung eine ganz andere Rolle im Bezug auf den Menschen zu verleihen. So entschied ich, dass fette, untersetzte Tauben die wichtigsten Vögel auf der Speisekarte amaTheras sind - im Gegenzug haben sich aus einem Witz geboren Posthühner als Botenvögel durchgesetzt.

 

Um es kurz zu machen: die verschiedenen Tiere in den Unterkategorien werden erstaunlich zahm und normal ausfallen für eine Fantasy-Welt. Dafür gibt es keine Einträge, unter denen man exakt dasselbe finden kann wie bei uns daheim. Hoffentlich können trotzdem einige der kleinen Kreaturen wenigstens zum Schmunzeln anregen.