Damay

Nomadische Bewohner der zentralen Steppengebiete Zilins. Die Damay sehen sich bis heute als die Armee eines verlorenen Reiches, dessen zu Ruinen zerfallene Hauptstadt Gonya sie bis heute als heiligen Ort verehren und regelmäßig aufsuchen. Ihre gesamte Lebensweise stützt sich auf die Domestikation einer reitbaren Gazellenart, den Ansay, die Reit- und Lasttiere stellen aber auch Fleisch und Milch liefern.

 

Unter den umliegenden, sesshaften Völkern sind die jeden Sommer stattfindenden Überfälle durch jugendliche Damay eine gefürchtete Plage und viele kleinere Gruppen kaufen sich davon durch Tribute an die einzelnen übergeordneten Gruppen frei, in die die Damay zerfallen. Diese Gruppen teilen die Steppe untereinander auf und stehen auch in Konkurrenz zueinander, was ihre militärische Macht zersplittert und vermindert. Am gefürchtetsten sind die Damay daher immer dann, wenn ein charismatischer Anführer alle Gruppen unter sich vereinen kann und damit über ein gewaltiges Heer leichter Berittener verfügt. Zuletzt gab es einen solchen Damaysturm vor etwas mehr als zwanzig Jahren unter Ginkra Darsu, der nur durch seinen Tod bei einem Attentat beendet werden konnte, bevor er sowohl Gyoun-Ya als auch Szaban-Ya endgültig einnahm.

Einleitung

Die Damay sind ursprünglich gar nicht für Lemna entstanden, haben aber irgendwann ihren Weg dorthin gefunden. Sie waren eigentlich mal als ein 'wilder' Gegensatz zu einer hochtechnisierten Moderne gedacht, die durch Anpassung und Know-How auch für jemanden bedrohlich sein konnten, der an Bewaffnete mit vollautomatischen Schusswaffen gewöhnt ist.

 

In der jetzigen Version beziehen sie ihre Bedrohlichkeit allerdings daraus, dass sie anders als ihre sesshaften Nachbarn alle an Waffen ausgebildet sind - Männer wie Frauen. Zudem stellen sie gänzlich berittene Truppen, während fast alle anderen Armeen Zilins nahezu reine Infanterie darstellen.