Ovanagannu

Die Ovanagannu besiedeln große Teile der Westküste Zilins und Teile des Großen Gebirges. Die meisten Untergruppen der Ovanagannu bilden Stadtstaaten entlang der Küste, es gibt jedoch auch eine Amarannu genannte Gruppe im nördlichen Großen Gebirge und vor allem den Seebund von Angayuun, eine Ovanagannu-Nation an einem großen Gebirgssee.

 

Alle Ovanagannu gelten als Sturköpfe und das Idealbild des im Krieg gefallenen Helden zählt bei ihnen viel. Gerade die Ovanagannu von Angayuun verdingen sich in ganz Zilin als Söldner bzw. bieten Schutz an gegen einen Treueeid gegenüber dem Seebund. Die mittelschwere Infanterie hat einen beeindruckenden Ruf im Norden des Kontinentes und ist im Süden immerhin bekannt.

 

Ein weiteres Phänomen der Ovanagannu-Kultur ist eine sehr spezielle Form der Demokratie, bei der alle Entscheidungen, auch Gerichtsverhandlungen, als Rednerduelle vor Publikum ausgetragen werden. Erwachsene Männer (ab 16) dürfen anschließend vor Ort direkt in einer Entscheidung mit abstimmen. Das heißt alle Entscheidungen in den Städten und Staaten der Ovanagannu werden mit Hilfe des richtigen Publikums und des richtigen Redners getroffen, was die meisten anderen Bewohner Zilins für eine sehr spezielle Art des Wahnsinns halten.

Einleitung

Die Ovanagannu sind eine Art Joker im Machtgefüge von Zilin, keine große geeinte Nation sondern viele kleine, die jedoch gemeinsam einen nicht unbeträchtlichen Einfluss haben. Ich wollte energiegeladene, eigensinnige Menschen, die großen Wert auf Individualität und Charisma legen und den Kampf für ihre Familien, ihre Städte und sogar für Vasallen für eine ehrenwerte und wichtige Pflicht halten, deren Erfüllung das Wichtigste ist.

 

Und sie tragen Röcke, Männer wie Frauen. Irgendwas ist immer seltsam.