Uchma

Die Uchma gehören zu den ursprnglichsten Bewohnern des Kontinentes Selwe, ihre Population ist jedoch auf eine Handvoll Dörfer im östlichen Zentralgebirge geschrumpft. Ihr kultureller Einfluss ist aber bis heute in den Reichsvierteln Cserholn und Ghaemar zu spüren, wo viele junge Frauen den Uchma-Schädelpriesterinnen nacheifern und wo Uchma-Gottheiten als Märchen- und Gruselgestalten weiter existieren.

 

Die Uchma selber allerdings leben isoliert von amaThera  und anderen Bevölkerungsgruppen und haben ihre Sprache und Kultur in den letzten 2000 Jahren nahezu unverändert erhalten. So gelten bis heute auch komplexe Regeln zur Eheschließung, die auf das Moietäten-System der Uchma zurückgehen, und Hochzeiten aber auch den Alltag ausgesprochen schwierig für eine so kleine Gruppe gestalten.

Einleitung

Die Uchma tauchten zuerst in einer Fußnote auf. Ich hatte die Angewohnheit, amaTheranische Fachbücher zu schreiben und mit einem Wust aus Fußnoten zu versehen - eindeutig ein Einfluss aus dem Studium. Eine diese Fußnoten verwies auf ein Buch namens 'Der erste Kreis des Schnees' und widmete sich den damals als ausgestorben bezeichneten Uchma.

 

Später verband ich ein paar Sagengestalten aus der frühen Anfangszeit Lemnas mit den Uchma und kreiert zumindestens ihre Schädelpriesterinnen, die Hwapjula Chubun, die die sogenannte Herrin des Schädelhauses verehrten und die die Vorlage für eine Reihe Pseudo-Hexen im Norden amaTheras bildeten. Irgendwann stellte ich dann bei einem Spaziergang spontan fest, dass die Uchma doch noch existierten, aber nur als winzige kleine überlebende Gruppe irgendwo im Gebirge. Einen wirklich großen erzählerischen Nutzen haben die Uchma nicht, aber sie liefern den Hintergrund für die 'Hexen' und die wiederum könnten einen interessanten Plot abgeben.