Grobsteinzeit

Das erste Auftreten des modernen Menschen auf der Sphäre liegt ungefähr 1,4 Millionen Jahre zurück. Vermutlich hat er sich im Osten des Kontinentes Aithwa entwickelt, wenn man das ganze als reale Evolution sehen will. Geht man eher vom philosophischen Ansatz der amaTheraner aus - zu finden im Bereich Drei-Welten-Theorie - hat sich der Mensch in einem anderen Zustand des Universums entwickelt und war wie alles andere auf der Welt plötzlich einfach da.

 

Fakt ist, dass die Menschheit lange Zeit ähnliche Lebensweisen beibehielt und kaum etwas änderte außer dem derzeitigen Wohnort. Tatsächlich hat es der Mensch auf alle Kontinente geschafft außer nach Linye. Dort konnte er nicht Fuß fassen und ermöglichte so die weitere Entwicklung der dort lebenden Uwlinyet.

 

Eine andere Erklärung für die Verbreitung des Menschen und die unterschiedlichen auftretenden Typen liegt wiederum in der Drei-Welten-Theorie begründet. Demnach haben sich sieben Wesen der Unbeständigen Welt in die sieben verschiedenen Menschentypen verwandelt, die man heute beobachten kann.

 

Techniken

Die Menschen der Grobsteinzeit nutzten nur Rohstoffe, die ohne aufwändige Verarbeitung verwendet werden konnten. Dazu zählen Knochen und Horn, Rohleder, Rinde, Holz und Stein.

 

Als Werkzeuge wurden in erster Linie geschlagene Steine verwendet. Die einfachste Form eines solchen Gerätes bestand aus einem großen Kiesel, der durch wenige Handgriffe einige scharfe Grate erhielt. Dieselbe Technik wurde jedoch auch zur Herstellung von Beilen, Keilen, Messern und anderen Klingen verwendet. Aus einer einzelnen Knolle Flint wurde so durch geschicktes Zerteilen und Zuschlagen ein Werkzeug mit beeindruckend scharfen, aber nie perfekt geraden Schnittkanten hergestellt. Gefasst in Holzgriffe und mit Harz oder anderem natürlichem Leim sowie Rohlederschnüren befestigt verfügten die Menschen der Grobsteinzeit so über ein ansehnliches Arsenal an Werkzeugen. 

 

Die wichtigste Waffe der Grobsteinzeit war der Speer bzw. die Lanze. Ersterer wurde meist mit einer Speerschleuder verwendet, die Lanze hingegen vor allem bei der Jagd in Gruppen auf größere Tiere eingesetzt, um diese zu treiben und von sich selbst fern zu halten. Im Kampf zwischen Menschen wurden allerdings in erster Linie Keulen mit wenig bearbeiteten Steinköpfen verwendet.

 

Die Bekleidung der Grobsteinzeitmenschen dürfte in erster Linie aus Rinde und durch simple Hirngerbung bearbeiteten Fellen und Häuten bestanden haben. Für die Rinden- oder Bastbekleidung wurden Ficen oder Ahörner geschält und das weiche Cambium mit Holzschlägeln zu einer dünnen, zähen Schicht geschlagen. 

 

Trotz der einfachen Materialien schmückten die Menschen der Grobsteinzeit ihre Kleidung aufwändig. Dafür verwendeten sie Muscheln, Schnecken, die Kalkskelette von Sepien, Federn und Scheiben aus Knochen und Geweih. Mit Ende der Grobsteinzeit tauchen die ersten Spindeln und damit der erste gesponnene Faden auf und durch Flechttechniken stellen die Menschen Bänder, Gürtel und Verzierungen her.

Lebensweise

Die Menschen der Grobsteinzeit waren in den seltensten Fällen sesshaft und wenn dann in der Regel nur saisonal. So haben manche Gruppen im Sommer das Meer aufgesucht und eine Weile an Ort und Stelle von Muscheln und Fisch leben können, bevor sie später im Jahr wieder den Wohnort wechselten. 

 

Schlichte Zelte aus Leder, Holz und Geweih begleiteten die Menschen auf ihren andauernden Reisen, für längere Aufenthalte wurden gerne Felsüberhänge oder natürliche Höhlen genutzt, die man um Kochstellen und einfache Raumbegrenzungen erweiterte.

 

Es gab jedoch einige Heiligtümer auf den Kontinenten Aithwa und Selwe, die durch die hohe Frequenz der Besuche unterschiedlicher Gruppen so etwas wie eine erste feste Bebauung erhielten. Simple Wände aus Stein und Grassoden wurden mit Leder gedeckt und als Unterkünfte verwendet. Vermutlich ging aus diesen zentralen Orten später die Sesshaftigkeit hervor.